Juli 22nd, 2009 by christiane
Juli 9th, 2009 by admin

Herzlich Willkommen zur Hot-Stone-Massage !
Zu Beginn legt die Klientin sich auf einige Lava-Basalt-Steine, um die Muskulatur zu lockern und für die weitere Massage vorzubereiten. In dieser Zeit werden rechte Hand und Arm sowie linke Hand und Arm mit hochwertigen, ätherischen Ölen und jeweils zwei Lava-Basalt-Steinen massiert. Weiter geht es im Gesicht. Hier wird insbesondere der Stirnbereich sowie die Wangen mit heißen oder wenn die Klientin/der Klient mag, auch mit eiskalten Lava-Basalt-Steinen massiert.

Die Klientin/der Klient wechselt in die Bauchlage. Die Schultern und der gesamte Rücken werden mit hochwertigen, ätherischen Ölen – die durch die Haut auf die inneren Organe entspannend wirken – vorbereitet. Nun wird mit jeweils zwei Lava-Basalt-Steinen der Rücken und die Schulterpartie massiert.

Nach und nach werden die erwärmten Steine von der unteren Wirbelsäule her auf dem Rücken liegen gelassen und geben so ihre Wärme langsam an den Organismus ab. Die Muskulatur wird eingeladen loszulassen. An besonders „verspannten“ Stellen kann mit der sogenannten „Klopftechnik“ gearbeitet werden, wobei ein Lava-Basalt-Stein auf die verspannte Körperstelle gelegt wird und mit einem weiteren Lava-Basalt-Stein leicht dagegen geklopft wird. Immer in Absprache, was angenehm ist und gewünscht wird.

Gleichzeitig werden ebenfalls Steine in die rechte und linke Hand gelegt und zwischendurch immer wieder gegen wärmere ausgetauscht. Auch die Kniekehlen können jeweils einen Stein als „Impuls“ aufgelegt bekommen.

Nun wirken alle Lava-Basalt-Steine auf den Organismus der Klientin/des Klienten. Sie/Er kann sich jetzt vorstellen, alle positiven Energien dieser Kraftquelle der Natur in sich aufzunehmen. In dieser Vorstellung bleibt sie/er einige Minuten nur mit den Steinen und entspannender Musik.

Nach dieser Nachruh-Phase werden die Lava-Basalt-Steine nach und nach vom Körper genommen. Oft bemerkt die Klientin/der Klient jetzt wieder ganz deutlich, wo überall Steine aufgelegt waren. Langsam und im eigenen Rhythmus kommt die Klientin/der Klient wieder ins Hier und Jetzt.

Bei einer abschließenden Tasse Tee kann sich der Organismus wieder umstellen und die Klientin/der Klient wach und munter werden, bevor es zurück in den Alltag geht.

Für diesen Ablaufvorschlag sollte die Klientin/der Klient ca. 90 Minuten rechnen.

Das Einbeziehen der Beine und Füße ist in diesem Zeitrahmen nicht möglich. Dafür wären mind. 120 Minuten Zeit notwendig.

Ganz individuell kann der Ablauf nach den Bedürfnissen der Klientin/des Klienten geändert werden. Sie wissen am besten, was Ihnen gut tut!
www.norddeutschemassageschule.de

Juli 9th, 2009 by admin

Die Lava-Basalt-Steine werden in einem Wasserbad 1 Stunde auf ca. 50 bis 60 °C erwärmt. Diese aufgenommene Wärme wird dann nach und nach an den Körper abgegeben, so dass die Muskulatur entspannen kann.

Juli 9th, 2009 by admin

Steine wurden schon aus Urzeiten von unseren Vorfahren im gesamten asiatischen, pazifischen und amerikanischen Raum verwendet. Die Behandlung mit warmen Steinen ist in allen Erdteilen unabhängig voneinander entwickelt worden. Im kollektiven Unbewussten ist eine alte, tiefe Verbindung zu den Steinen noch vorhanden. Durch das Auflegen der Steine kann diese wieder aktiviert werden.  

Indianische und hawaiische Schamanen haben Behandlungen mit erwärmten Steinen durchgeführt, die Chinesen sollen ähnliche Verfahren schon 2000 vor Christus gekannt haben. Im Grunde handelt es sich also um eine wiederentdeckte Naturtherapie, die im Wellnessbereich für die besonderen Gelegenheiten und tiefe Entspannungswirkung gerne angenommen wird.

Seit Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts haben sich 2 Methoden entwickelt, nämlich

1. Die „Hot-Stone-Massage“, die nur heiße Steine benutzt.

2. Die „LaStone Therapy“, wo heiße und eiskalte Steine auf den Körper gelegt und mit   beiden Steinen massiert wird. Die Stimulation durch Heißkaltreize funktioniert ähnlich wie bei einer klassischen Kneippbehandlung.

Die Steine wirken über die Wärme, die sie an den Körper abgeben. Mit der Wärme erweitern sich die feinen Kapillaren der Blutgefäße, das gesamte Gewebe wird besser durchblutet. Dadurch entspannen sich die Gefäße. Durch mehr Blutzufuhr ergibt sich eine bessere Sauerstoffversorgung, was wiederum zunehmende Stoffwechselfunktionen zur Folge hat. Es resultiert u. a. ein Abtransport von Schlackenstoffen, der über die Lymph- und Blutbahnen geschieht.

Ein Vorteil ist, dass die Wärme nicht nur allgemein zugeführt wird (wie z. B. über eine Heizdecke oder in der Sauna), hier kann die Wärme ganz gezielt zu verspannten Stellen gebracht werden, indem die Steine genau dort platziert werden, wo die Hitze für die Entspannung benötigt wird.

So kann ein Stein wirken, der z. B. auf dem Kreuzbein liegt und dort durch das Eigengewicht einen Druck erzeugt. Die Anspannung im Becken kann losgelassen werden, weil die Spannung jetzt durch den Druck des Steines erfolgt. Mit dem Loslassen und der einsetzenden Entspannung kann die Energie wieder fließen. Beim Massieren wird diese Wärme in die Muskeln und den ganzen Körper hinein verteilt.

Die kalten Steine (werden nur am Kopf verwendet) bewirken eine Veränderung an den Gefäßen, in Richtung „einen kühlen Kopf bewahren“. Der Wechsel zwischen heiß und kalt führt zu einer intensiven Gefäßgymnastik: Wärme erweitert die Gefäße, während die Kälte zu einer Verengung führt. Der Kopf sollte frei und klar sein und die Stirn angenehm kühl. Erst durch dieses leichte Frischgefühl vertieft sich die Entspannung.

Die Steine bewegen sich während der Massage über den Körper. Das stärkere Spüren des Körpers führt zu einem „Ankommen“ bei sich selbst („Eins sein mit sich selbst“). Und dieses bringt mehr Abstand vom Alltag. Die Klientin fühlt sich durch die Wärme und die körperliche Entspannung nach der Behandlung einerseits wohlig erschöpft, andererseits aber doch sehr „wach im Kopf“.

Hochwertige ätherische Öle im Massageöl ergänzen, verstärken und steigern die entspannende Wirkung zusätzlich!

Diese Methode ist eine Alternative für Menschen, die

  • keine Sauna möchten, aber viel Wärme zum Entspannen mögen

  • in der Sauna schnell Kopfdruck oder -schmerzen bekommen

  • speziell für Sportler: Muskelkater wird verhindert oder vermindert. Durch die bessere Durchblutung der Muskeln wird die gebildete Milchsäure schneller wieder abtransportiert und abgebaut

Positive Auswirkungen allgemein:

  • bei Stress

  • bei Schlaflosigkeit

  • bei Kopfschmerzen

  • bei Kreislaufproblemen durch niedrigen Blutdruck

  • generell zur verbesserten Leistung des Immunsystems

    Diese Methode ersetzt keine ärztliche, psychologische oder heilpraktische Behandlung, kann diese jedoch sinnvoll begleitend unterstützen. 

Erläuterungen der Norddeutschen Massageschule Bremen; www.nordddeutschemassageschule.de – Schule Bremen