Juli 11th, 2009 by admin

 

GEM-Schulter-Nackenbehandlung

Ganzheitlich Energetische Massagen (GEM) sind Entspannungs-Massagen, die Elemente aus der biodynamischen Massage, Teile der bekannten klassischen Massage, Akupressur sowie östliche Massagearten miteinander kombiniert.

Durch das Einbeziehen der Hände, des Kopfes, der Füße und des Rückens in die Massage werden bestimmte Energiebahnen (Meridiane) miteinander verbunden.

Sie werden überrascht sein, wie bereits sanfte Berührungen auf Ihren Organismus wirken. Sie fühlen sich leichter und gelöster. Nach der Massage nehmen Sie sich und Ihren Körper wieder mehr wahr. Sie kommen zur Ruhe und finden innere Balance und Harmonie wieder.

Hochwertige ätherische Öle z. B. Rose, Lavendel oder Melisse unterstützen den entspannenden Effekt, da sie durch die Haut auf die inneren Organe wirken. Ein Genuss für die Sinne!
(www.norddeutschemassageschule.de)

Juni 19th, 2009 by admin

Ganzheitlich Energetische Massage (GEM)

Zur Entstehung

Nach unserer Erkenntnis berücksichtigt die bei uns übliche „Klassische Massage“ weder die Ganzheitlichkeit noch die Energie des Menschen und diese Sichtweisen sind von uns hinzugefügt. Für uns geht es darum, den ganzen Menschen in den Massageprozess einzubeziehen.

Das Besondere an GEM

Sie ist zusammengestellt aus den wirksamen Bestandteilen von verschiedenen Massagemethoden. In erster Linie ist es eine Wohlfühlmassage, die aus den folgenden Teilen besteht:

Klassische Massage

Bei uns in Nordeuropa verbreitete sich erst seit Anfang des letzten Jahrhunderts die „Schwedische Massage“, die in vielen Teilen mit der heute bei uns üblichen „Klassischen Massage“ übereinstimmt. Sie wird in den meisten Massagepraxen angewandt und ist auch ein Bestandteil der GEM.

Ganzheitlichkeit

Bei der klassischen Massage kommt allerdings der ganzheitliche Aspekt zu kurz und auch einige östliche Praktiken sehen z. B. manchmal nur den Energieverlauf entlang der Meridiane, aber noch längst nicht den ganzen Menschen. GEM zu praktizieren heißt, den ganzen Menschen zu berühren, ihn als Einheit von Körper, Geist und Seele zu begreifen.

Energie

Dazu gehören noch die energetischen Sichtweisen, dass nämlich der Körper des Menschen nicht nur aus Fleisch und Blut besteht. In der GEM wird auch mit dem Energiekörper gearbeitet. Und abhängig von der Energierichtung, in der massiert wird, kann die Massage entweder anregend, erfrischend oder auch harmonisierend und entspannend wirken.

Biodynamische Massage

Weiterhin sind in GEM noch einige Elemente der biodynamischen Massage (Gerda Boyesen) integriert. Gerda Boyesen bezeichnet Hände, Füße und Kopf als die Ausgänge des Körpers. Nur wenn diese Ausgänge frei sind, ist es möglich, mit der umgebenden Energie in Verbindung zu stehen. Deshalb ist es wichtig, zuerst an den äußeren Körperteilen mit der Massage zu beginnen. Außerdem wurde die Massage des Kopfes aus der biodynamischen Massage übernommen, genauso wie auch einige Teile der Biorelease-Entspannungsmassage.

Neue Verbindungen

Aus der östlichen Massagepraxis haben wir einige Teile aus der Akupressur und der Tuinamassage entnommen. In GEM sind sie mit den genannten Elementen verbunden und wirkungsvoll zusammengestellt.

Änderungen bei den Sinnesqualitäten

Tastsinn und Berührung werden in unserer Welt voller Fernseher und Computer immer weniger. Zum Beispiel hatte früher das Wort „Fingerspitzengefühl“ noch eine direktere Bedeutung als heutzutage.

Viele Menschen, die vielleicht noch nicht vor dem Fernseher groß geworden sind, stellen inzwischen fest, dass ihnen in unserer Gesellschaft etwas fehlt, nämlich Berührung, Körperkontakt und Nähe. Massage ist eine legitime Möglichkeit, sich die körperliche Berührung und auch die Nähe zurückzuholen.

Entwicklung

Die Gesundheits-, Fitness- und Wellnesswelle nimmt immer mehr zu. Sich wohl zu fühlen und fit zu sein hat einen ständig wachsenden Stellenwert in unserer Gesellschaft. Und viele Menschen merken, dass sie selbst etwas tun müssen, wenn sie gesund und fit bleiben wollen.

Erläuterungen der Norddeutschen Massageschule Bremen; www.norddeutschemassageschule.de
geplante Buchveröffentlichung über GEM von Bernard Schillmöller vorauss. 2014

Juni 16th, 2009 by christiane

Die biodynamische Massage (auch Ganzheitlich Energetische Massage genannt) nach Gerda Boyesen

Massage ist die wohl älteste Methode der Heilbehandlung. Seit alters her schenkt sie Entspannung und hilft dem Körper, sich zu regenerieren. Für viele Menschen ist eine Massage ein „Pflaster“ für die verspannte Schulter oder den verspannten Rücken. Massage kann aber mehr.

Wer seinen Verspannungen auf den Grund gehen will, der schaut tiefer – in die Seele und in die Stressverarbeitung unseres Körpers. Die Gerda-Boyesen-Methode kann bei vielen Krankheitssymptomen die richtige Hilfe für Leib und Seele sein. Denn obwohl sie sehr sanft ist, hat sie doch tiefe Wirkungen auf den Körper, die Psyche und das gesamte Energiesystem. Stress in seinen unterschiedlichsten Erscheinungsformen kann so verarbeitet und „verdaut“ werden und dies bereitet den Weg zur instinktiven Selbstheilung.

Verarbeitung von Stress

Gerda Boyesen entdeckte, dass der Körper jedes Menschen einen bestimmten Verarbeitungsweg für alltägliche Verspannungen und Stress hat, und zwar über den Darm. Die Bewegung des Darms, die sogenannte Peristaltik, bewegt nach Boyesen nicht nur die Nahrung, nein, sie reguliert auch den Abbau nervöser Spannungen. Man kennt es: Nachdem uns eine gute oder schlechte Nachricht erreicht hat, heißt es ganz richtig: „Das muss ich erst mal verdauen“. Bei normalem Stress regelt die Natur den Abbau der Spannungen von selbst. Steht jemand jedoch ständig unter Druck, kann diese Art der Selbstregulation nicht mehr funktionieren. Dauerstress führt zu ständigen Muskel- und Eingeweidespannungen sowie Flüssigkeitsstauungen im Gewebe. Sie verhindern, so fand Boyesen heraus, die für das Wohlgefühl wichtige psychoperistaltische Entspannung und Selbstregulierung.

Die Vitalität in Gang setzen

Um Körper und Seele eines dauergestressten Menschen wieder ins Gleichgewicht zu bringen wird zunächst die Peristaltik des Darmes mit sanften Entspannungsmassagen aktiviert. Dabei wird nicht etwa direkt am Darm massiert. Die Massage wirkt auch von anderen Stellen aus, die die Berührung benötigen, z. B. wenn der Rücken massiert wird. Der Körper hilft sich nun fast von allein, die Selbstheilung ist in Gang gesetzt.

Eine Folge davon ist, dass der Klient den Kontakt zum eigenen Körper wieder erlangt. Die Massage bleibt sanft, sie wirkt entweder harmonisierend oder anregend, ganz danach ausgerichtet, was der Klient gerade braucht. Der Körperpanzer, also alte und jüngere Spannungen und dazugehörige Konflikte, die „reif“ geworden sind, wird durch die Massage geschmolzen.

Die Massage kann auf allen Ebenen des Körpers durchgeführt werden, denn die Energie kann in verschiedenen Bereichen festsitzen. Dabei ist die tiefste Ebene die Knochenhaut, die nächste die Muskeln, die Muskelhaut, das Bindegewebe, die Haut und auch in der Aura hat die Massage oft eine tiefe Wirkung.

Neues Körper- und Lebensgefühl

Nach der Massage nimmt man sich und seinen Körper wieder deutlich wahr. Nach einigen Sitzungen stellt sich das innere Gleichgewicht und das Pulsieren zwischen Anspannung und Entspannung wieder ein. Stress, alte Spannungen und Konflikte sind „verdaut“. Der Fluss der Lebensenergie ist stimuliert, die Selbstregulation des Körpers funktioniert wieder, das somatische und psychosomatische Befinden ist gestärkt. Der nun freie Energiefluss beeinflußt das gesamte Lebensgefühl positiv. Es ist wieder möglich, sich des eigenen Potentials bewußt zu werden und kreativ damit umzugehen.

Mut zum Kräftespiel des Lebens

Der Massage-Practitioner ermutigt die Klientin vor allem loszulassen, in sich selbst hinein zu sinken, sich zu öffnen und den von innen kommenden Impulsen zu folgen. Er fördert das „Kräftespiel des Lebens“, wie das Wort Biodynamik aus dem Griechischen übersetzt heißt.

Denn nicht nur die äußere Berührung ist bei der biodynamischen Massage wichtig für das Ergebnis; der einfühlsame Kontakt, die verstehende Annäherung und das Sich-Einfühlen in den Klienten ist wesentlicher Teil. Dies macht den Unterschied der Gerda-Boyesen-Methode zur klassischen Massage aus. So kommt es immer häufiger vor, dass Heilungssuchende nach Alternativen zur herkömmlichen Massagepraxis suchen, in denen die Kurzbehandlungen die Regel sind.

Die Massagedauer von einer Stunde (1 ½ Stunden von Kommen bis Gehen) erfüllt die Anforderungen an eine intensive Behandlung und ermöglicht einen wirklich individuellen Umgang mit dem Klienten.

Das Wissen über die biodynamische Massage ist wichtig, wenn man sich für eine andere als die gewohnte, vom Arzt verordnete klassische Massage entscheiden will. Dann ist es aber auch in Ordnung, den theoretischen Hintergrund wieder zu vergessen. Denn auch das Verwöhnen steht auf dem Programm der Gerda-Boyesen-Methode, genauso wie auch das Auftanken mit neuer Energie. Und es tut gut darauf vertrauen zu können, dass der Massage-Practitioner und die Selbstheilungskräfte die notwendige Arbeit tun werden!

(Erläuterungen der Norddeutschen Massageschule in Bremen)